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Mein Geschenk zum Geburtstag

30. Mai 2013

Ja, wenn ihr das hier lest, dann feiere ich meinen Geburtstag. Weit weg von allem gewohnten, an einem schönen Ort und lasse es mir gut gehen.

Wenn ich viel Glück habe, dann scheint wie an so vielen Geburtstagen in den vergangenen 29 Jahren die Sonne. So, jetzt ist es raus, ich stehe kurz vor der magischen Zahl. :D

Pünktlich zum 24. Mai habe ich mich vorab schon mal selbst beschenkt und das neue Album von Tim Bendzko vorgeordert. Natürlich in der Exklusiv-Edition ist original Unterschrift. 10000 hat er handsigniert, verrückt, oder? Das war es mir Wert.

Passend hier zu fällt mit ein Lied vom neuen Album ein: Programmiert.
“Denn ich bin programmiert, denn ich eigentlich gar nicht hier. Ich bin an zwei verschiedenen Orte zur selben Zeit – und das absurde daran ist, wir sind nicht allein.”

Ich wünsch euch einen schönen Tag – ich muss nur noch kurz die Welt retten und 148 Mails checken! Später….

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Überraschung

28. Mai 2013

Am Freitag hatte ich also meinen letzten Tag, der Stellenwechsel ist besiegelt.
Wir haben nochmal schön zusammen gegessen, leckere Pizza bestellt. Zum Nachtisch hatte ich noch Windbeutel mitgebracht.
Als Überraschung habe ich noch ein Abschiedsgeschenk bekommen und eine sehr sehr tolle Karte. Da ist doch das ein oder andere Tränchen geflossen…ein sehr emotionaler Tag.

Aber sehr selbst, schöne Blumen und einen Kugelschreiber mit Swarovski-Steinen, ich glaube, das kann man leider nicht sooo gut erkennen. Und die Karte, ist die nicht unglaublich. Das steigt mit schon wieder das Wasser in die Augen..

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Der erste Empfang in der neuen Abteilungen war auch unheimlich nett, es wird wirklich unfassbar spannend werden in den nächsten Wochen! Das stimmt ich unglaublich positiv, dass ich die hoffentlich richtige Entscheidung getroffen habe.

Stellenwechsel

23. Mai 2013

Ja, jetzt ist es bald soweit. Ich werde meine Stelle wechseln. In einem vorhergehenden Post hatte ich ja schonmal davon berichtet.

Nach 10 Jahren in der Bibliothekswelt werde ich nun eine neue Herausforderung beginnen. So sehr ich mich auch freue, ist es gerade jetzt in diesem Moment auch ein komisches Gefühl. Seit fast 3 Jahren bin ich hier in der Behördenbibliothek und hätte damals nicht geahnt, wie sich alles entwickeln würde. Jetzt hat es sich so ergeben, dass aufgrund von Umressortierungen und Stellenplänen eine Stelle hier auf Dauer wegfallend ist. Da ich stellentechnisch im gehobenen Dienst angesiedelt bin, war schnell klar, dass am ehesten meine Stelle wegfallen wird. Weitere Umstände führten aber auch dazu, dass ich schon selber über einen Wechsel bzw. eine Veränderung nachgedacht habe.

Die eine Seite ist natürlich, dass man all das aufgibt, was man die letzten 10 Jahre so gemacht hat. Erst die Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste mit der Fachrichtung Bibliothek, danach dann das Bibliothekswesen-Studium. Während des Studiums war ich immer in Bibliotheken aktiv. Als Studentin habe ich in der FH Bib als studentische Hilfskraft gejobbt und konnte so weitere Erfahrungen sammeln. Das war nach 3 Jahren auch kein leichter Abschied dort. Mein Praxissemester habe ich in einer öffentlichen Bibliothek gemacht, 6 Monate lang und nebenbei noch an der FH weitergejobbt. 43 Stunden Wochen…auch hier fiel der Abschied schwer. Bis ich im Sommer für 6 Wochen zurückkam und dort als Aushilfe gearbeitet habe, als Krankheitsvertretung. Dann endete das Studium und ich wurde Bibliothekarin. Hatte Glück und bekam direkt die Stelle hier in der Behördenbibliothek. Zunächst befristet auf 2 Jahre. Hier auch wieder Glück (bedingt durch auch nicht so schöne Zeiten) wurde der Vertrag vorzeitig entfristet. Im Sommer drauf dann die Höhergruppierung, wieder viel Glück gehabt. All das macht auch wehmütig, irgendwie gibt man sein mühsam angeeignetes Wissen auf. Oder vielleicht verlagert man es auch nur, wer weiß?!

Zum 01.06. werde nun die Aus- und Fortbildung hier im Haus übernehmen. Bin schon mächtig gespannt. Auf der einen Seite denke ich auch, dass es ziemlich gut ist, wo sonst kann man schonmal einfach so die Stelle wechseln ohne eine direkte Ausbildung dafür zu haben. Den Ausbilderschein werde ich wohl oder übel noch machen müssen, aber davor habe ich eigentlich keine Angst. Ich habe schon soooo viele Prüfungen abgelegt, da kommt es jetzt auch nicht mehr drauf an. ;)

Jetzt kann ich eine völlig neue Seite in der Verwaltung kennenlernen. Mein Kopf wird wieder mehr gefordert (und vielleicht auch gefördert) werden. Die Arbeit in der Bib war leider oft auch eintönig und monoton. Das ist der Nachteil in sooo kleinen Bibliotheken. Es findet wenig Veränderung statt bzw. man ist schnell ausgereizt. Das Publikum bleibt weitestgehend gleich. Reale Nutzer werden immer selten und doch, so habe ich in meiner Zeit hier gemerkt, pflegt man zu denen, die den Weg wirklich hierher finden, ein nettes Verhältnis. Viele sind traurig, dass ich gehe. Das ehrt einen, kann die Arbeit, die man gemacht hat nicht schlecht gewesen sein. Ich nehme vieles mit an Erfahrungen, die ich gemacht habe und auch machen musste und hoffe, durch mein postives Auftreten hier im Haus, die ein oder andere Türe geöffnet zu haben und in Zukunft nutzen zu können.

Morgen ist also mein letzter Tag hier in der Bibliothek. Der Schreibtisch ist aufgeräumt. Das habe ich schon in der vergangenen Woche erledigt. In 2 Stunden war alles an Altlasten entsorgt. Gestern haben wir eine Übergabe gemacht. Ich gehe mit einem lachenden und einen weinenden Auge, zumal ich auch Sachen endlich hinter mir lassen kann, die psychisch sehr belastend waren. Ich hoffe, diesen Druck in Zukunft nicht mehr zu haben.

Am Samstag geht es für mich erstmal in den Urlaub, zwei Wochen entspannen und neue Kraft für die anstehenden Aufgaben sammeln. Und das ist vielleicht gar nicht so schlecht, bei einem Stellenwechsel. So ist ein guter Abschluss da und nicht nur von einem Büro ins nächste.
Zum Schluss noch einen Blick auf meinen Arbeitsplatz, den werde ich irgendwie schon vermissen…

tisch

Gewonnen!!!

16. Mai 2013

Da schaut man nichts ahnend in sein Postfach und hat eine Mail mit dem Betreff “AW: Gewinnspiel Meine Familie und ich” bekommen.

Zu gewinnen gab es ein Bild (hand-)gemalt von Yvette van Boven. Sie ist Kochbuch-Autorin, Illustratorin und Restaurantinhaberin. In der Fernseh-Sendung “Gastspiel” von meine Familie & ich, präsentiert Yvette van Boven ihre Lieblingsrezepte und verrät im Interview auch noch einiges mehr über sich (Das Interview gibt es hier).

Ich habe spontan mitgemacht und nie damit gerechnet, dass ich das Bild gewinne. WOW!

Und damit ihr mal sehen könnt, was ich da gewonnen habe, hier das Bild:

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Na, was sagt ihr? Das ist doch mal Küchenkunst die nicht jeder hat!

 

Nähkurs und Bilderflut

8. Mai 2013

Seit kurzem besuche ich offiziell den Kurs “Zuchneiden und nähen für Anfänger”. Anfänger? Ja, das haben auch die meisten gefragt, als ich mit meiner Rolls-Royce-Nähmaschine angewackelt kam. Oh, Nähen kann ich. Relativ gut sogar. Aber zuschneiden und Kleider nähen habe ich noch nie gemacht, bis auf eine Weste für mein Piratenkostüm. Die ist auch tragbar, aber der Weg dahin war alles andere als filmreif.

Nun gut, neu in Stadt, warum dann nicht mal einen Nähkurs besuchen. So lernt man schliesslich auch wieder neue und (hoffentlich) nette Leute kennen. Vor dem ersten Termin war ich höchst unmotiviert auch nur einen Fuß zu dem Kurs zu tun. Wer mich kennt, weiß das das bei mir normal ist. Nichts desto trotz, ich hab es gewagt und bin auch hingegangen. Gekniffen wird schliesslich nicht. Hab ich übrigens noch nie. Wer A sagt, muss auch B sagen. Vielleicht war die negative Grundstimmung gar nicht verkehrt, denn schon die ersten 5 Minuten haben mich überzeugt, dass es genau richtig war diesen Kurs zu machen. Geleitet wird er von einer Schneidermeisterin, die in Köln (Halllooo!!! ;) ) junge Leute ausbildet auf dem Weg zu Design und Stoffgestaltung. Wow! Und der Kurs, voller netter Frauen gemischten Alters und alle willig, die Nähmaschine zu beherrschen.

Unser erstes Kursprojekt ist eine Nähtasche, von uns aber als “Clutch” bezeichnet. Da es im Kurs auch noch ein paar Mädels gibt, die wie ich schon gut mit der Maschine umgehen können, sind die natürlich etwas schneller als die blutigen Anfänger. Beim letzten Stoffkauf habe ich eine Art Wachstuch, also beschichteten Stoff geschenkt bekommen und dachte mir: Das probiere ich bei der Tasche mal aus. Ist auch gar nicht so schlecht geworden, wie ich finde. Wobei ich diese Art von Material nicht unbedingt zum nähen bevorzuge.

Hier ein erster Blick auf die Tasche:

tasche3

Und ein zweiter hinein – mit Innenfach:

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Und weil es soviel Spaß gemacht hab, habe ich zu Hause direkt aus dem London-Stoff noch eine Tasche für mein iPad nachgenäht:

 tasche5 tasche6  tasche7

Na, was sagt ihr? Gefällt es euch?

Unser nächstes Projekt ist eine Schürze, meine ist schon fast fertig. Das werde ich wohl beim nächsten Termin im Juni schaffen, solange ist leider kein nähen aufgrund der vielen Feiertage im Mai und einer Abiturfeier (wir nähen immer in einem Gymnasium).

Liebe Grüße und einen schönen freien Feiertag morgen!! (Hoffentlich mit etwas mehr Sonne!!)

sonnendeck

Kreativtag

6. Mai 2013

Endlich ist Mai, der schönste aller Monate. Vor allem aber mit so vielen netten Feiertagen.

Was liegt da näher, als mal wieder einen Tag an der Nähmaschine zu verbringen und den Rücken ein wenig zu schinden *aua*
Dafür lässt sich das Ergebnis umso mehr sehen, wie ich finde.

Als erstes eine Spielzeugtasche für den Sohn meiner Freundin. Stilecht nach dem Top-Karnevals-Knaller von Kasalla mit “Piraaateee” drauf. ;) *sing*

tasche

Danach habe ich mich noch an einem Tutorial von Pattydoo versucht und die Stiftemäppchen nachgenäht. Ein echter Erfolg! Das ging so einfach, dass sogar das Reißverschlusseinnähen relativ simpel war und gut von der “Nadel” ging.

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Jaaa, der London-Stoff. Den konnte ich nicht liegen lassen. Mir hat er einfach gefallen und das, obwohl ich noch nie in Great-Britain war. ;)

Was ich sonst noch so aus dem London-Stoff genäht habe, zeige ich im Laufe der Woche mal hier.

Tagging…und der 100. Blogbeitrag

29. April 2013

Tja, jetzt bin ich also getagged worden. Hmm..vorher nicht wirlich wargenommen. Im Prinzip sowas wie ein moderner Kettenbrief (davon war ich noch nie ein Freund).

Die Fragen, die von Cairnsbirdwing kommen sind aber recht nett und die Aufgaben dazu auch, also nehme ich auch teil. Ob ich jemanden verlinke, weiß ich nicht. Wer Lust hat, kann sich auch gerne der Fragen bedienen, die mir hier gestellt wurden.

Als erstes muss man 11 Dinge über sich schreiben:

1.) Brillenträgerin (gefühlt schon immer, faktisch seit ich 1 1/2 Jahre alt bin)

2.) Linkshänderin

3.) studierte Bibliothekarin

4.) Köln-Liebhaberin (Berufsschul- und Studienabschluss von dort ;) )

5.) Kölner Haie Dauerkartenbesitzer (ja, seit 9 Jahren mit 1 Jahr Pause)

6.) Stoff-süchtig, kein Stoffgeschäft ist sicher und der Vorrat wächst und wächst und….

7.) Ich liebe Tee (ausser Schwarz- und Grüntee) und Kaffee (am liebsten mit Milch)

8.) Essen könnte ich immer, ausser ich bin wirklich krank.

9.) Nichtraucherin und Gräserallergikerin

10.) Neben nähen ist backen meine weitere Leidenschaft. Man kommt nur so selten dazu…und die Kalorien müssen ja auch nicht immer sein… ;)

11.) Naja, die rheinische Zahl: ich bin das organisierte Chaos. Bei mir liegt, egal ob Schreibtisch oder Couch immer was rum. Zur Ordnung muss ich mich zwingen, aber bisher ist nix verloren gegangen.

So, jetzt zu den 11 gestellten Fragen:

1.) Wenn du dir eine Stadt aussuchen dürftest, in welcher würdest du wohnen wollen? Und ich meine WELTWEIT!

Puhhh…so viele Städte habe ich nicht intensiv bereist, um das beurteilen zu können. Vancouver wäre aber für eine Zeit bestimmt mal toll, im Mutterland des Eishockey. Ansonsten ist es gut so wie es ist, ich bin nicht wirklich der “Stadt-Mensch” zum dort leben.

2) Dein Liebster Comfort Food?

Was ist das denn? Aha, Nervennahrung – ja dann: Schokolade! Dunkle oder die mit TUC..

3) Welche ist deine allerliebste Eissorte?

Schokolade. Punkt.

4.) Süß, Herzhaft oder Gesund zum Frühstück?

Im Büro das Trockenfutter (Cornflakes), zu Hause auch gerne Brötchen, Weck, Toast, Croissant…dann geht auch süß und herzhaft zusammen.

5.) Muffins oder Cupcakes? (Und kann mir mal jemand erklären was der Unterschied ist?)

Totaler Hype um diese Dinger. Früher auch zu Hauf gebacken. Es bleibt schönder Rührteig mit nem “Topping” obendrauf. Lieber ein richtig schöner Kuchen oder Torte.

6.) Wenn du werden könntest was du willst, was wäre das? (Und Cinnemon Rolls sind leider schon vergeben ;-) )

Größer würde ich werden wollen. 1.64cm sind jetzt nicht so eine tolle Größe. :)

7.) Welches Gericht/ Gemüse/ Obst/ usw. magst du gar nicht?

Leber, Innereien, Meeresfrüchte, Thunfisch

8.) Was ist dein allerliebstes Lieblingsbackbuch?

Dr. Oetker Schulbackbuch, hatte meine Mama schon. Da findet man immer was. Ich besitze aber auch gar nicht soo viele Backbücher.

9.)Pepsi oder Coke?

Coke.

10.) Welches Land würdest du kulinarisch gerne mal entdecken?

Argentinien.

11.) Dein absolutes Lieblingsbuch? Es darf auch eine Buchrreihe sein.

Habe ich nicht. Nein, wirklich nicht. Ich kann mich niee wirklich nur auf eins festlegen. Wäre doch schade, bei all den schönen Büchern.

So, fertig! Jetzt seid ihr ein wenig schlauer, wer ich bin und was ich so mag.

Einen schönen Tag und guten Start in diese graue Woche (zum Glück ist Mittwoch frei!)

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